08 Mrz

Android Market – lohnt es sich f├╝r Entwickler?

Was Apple in den letzte Jahren angefasst hat, ist auch irgendwie ein Hit geworden, ich selbst kann mir das zwar nicht immer erkl├Ąren, aber beim AppStore haben sie wahrlich einen Volltreffer gelandet. Sie geben Entwicklern mit einfachen Schnittstellen die M├Âglichkeit die Standardsoftware zu verbessern bzw. zu erweitern und geben den Entwicklern die Chance etwas dazuzuverdienen.
Lohnt es sich denn aber wirklich Software f├╝r 99 Cent anzubieten? Dieser Frage werde ich auf den Grund gehen.

Seitdem man mit J2ME f├╝r Javaf├Ąhige Handys Software programmieren kann, kann man mit Mobilen Anwendungen Geld machen. Das wohl zeigt am eindruckvollsten Jamba mit ihren komischen Spielen, und nach den Gewinnen zu Urteilen lohnt es sich f├╝r Sie, jedoch gingen diese einen anderen Weg, meist wurden Ums├Ątze durch irgednwelche Abos generiert, was den Vertrieb von Java Anwendungen in die Akzeptanzgrauzone vertrieb. Bei Appstores ist das etwas anders, denn die Software ist erwachsen gewordne und sie ist vor allen auch f├╝r Erwachsene konzipiert und versuchen nicht ahnungslosen Kindern das Guthaben von der Prepaidkarte zu rauben.
Im Appstore kann man seine Programme Kostenfrei oder Kosteng├╝nstig anbieten und je nach Funktionen sind potentielle K├Ąufer bereit Geld f├╝r eine App auszugeben oder eben nicht. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis diese Gesch├Ąftsidee Nachahmer findet.
Beim Motorola Milestone, das bekanntlich mit dem Android ausgestattet ist, hei├č dieser AppStore Android Market.
Man kann mittels eines Google Accounts eine App im Market anmelden, auf die dann von ├╝berall drauf zugegriffen und gegebenfalls runtergeladen werden kann.

Wenn man zum Beispiel ein App f├╝r 99 Cent anbietet und diese am Tag 10 mal herruntergeladen wird, hat man am Tag knapp 10 Dollar verdient. Bei Eddiekim kann man zum Biespiel nachlesen, dass er in einem Monat 13000 Dollar mit kommerzeillen Version seines Programms verdient hat. Bei 6590 Download, die er in diesem Monat hatte, wurde die App also circa 220 mal pro Tag heruntergeladen. Aktuell ist ein solches Beispiel nat├╝rlich eine absolute Ausnahme, weil das Android System noch keine ausreichende Verbreitung hat, aber das wird sich in geraumer Zeit ├Ąndern.
Bei LavraLabs, einem kommerziellen App Anbieter, findet man eine Zusammenfassung der Einnahmen aus dem August 2009 im Vergleich zu den IPhone Appstore Verkaufszahlen. Das zeigt, dass der Markt bei Android noch relativ offen ist. Wenn man schnell bekannt werden m├Âchte mit seinen Applikationen und shcon Trust f├╝r die Zukunft sammeln m├Âchte, ist in meinen Augen jetzt der richtige Zeitpunkt um einzusteigen, auch weil mit Android 2.1 die bisher stabilste Version von Android ver├Âffentlicht wurde und langsam aber sich der „Betastatus“ verlassen wird.

In den n├Ąchsten Monaten wird sich auf jeden Fall zeigen, wieviel Prozent des hart umk├Ąmpften App Markts von Apple auf die Konkurenten verteilt wird. Das Apple mittlererweile um seine Spitzenposition bangt, zeigt auch dieses Beispiel, denn Apple hat es den Entwicklern verboten Android in den Programmbeschreibungen f├╝r den AppStore zu verwenden. Diese und weitere strategische Fehler von Apple, wie das l├Âschen von Apps und die teilweise sehr lange Pr├╝fung der Apps, bis diese im AppStore freigeschaltet werden, haben die Frage um das richtige Smartphone Betriebssystem wieder entfacht.

Ich denke, man sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren. Anregungen, was man programmieren k├Ânnte, findet man ├╝berall. Probiert es aus und nehmt es als interessante Erfahrung. Wer noch einige Fakten und vielleicht auch Anregungen zu den Appm├Ąrkten haben m├Âchte, kann sich regelm├Ą├čig bei Distimo mit den neusten Analysen informieren.

Falls sich jemand wirklich n├Ąher mit der Entwicklung von Applikations auseinandersetzen m├Âchte, findet demn├Ąchst hier eine Serie zur Entwicklung von Apps mit dem Android SDK und Eclipse inklusive ausf├╝hrlicher Videos. Folgt mir, um auf dem laufenden zu bleiben. Und wer nicht solange warten m├Âchte, kann sich aktuell von DPunkt kostenlos die erste Ausgabe des Buches „Android“ von Arno Becker und Markus Pant als PDF Version herunterladen.




7 Kommentare zu “Android Market – lohnt es sich f├╝r Entwickler?”

  1. 1
    Mike Bayerle sagt:

    „Das zeigt, dass der Markt bei Android noch relativ offen ist“ – was meinst du damit?

  2. 2
    Jens sagt:

    Ich meine damit, dass man noch viele M├Âglichkeiten hat unique Tools f├╝r das Android zu programmieren, weil der Markt noch nciht so ├╝berlaufen ist.

  3. 3
    Motorola Milestone – ein IPhone Killer? | Motorola Milestone | Android sagt:

    […] Kommentare Jens bei Android Market – lohnt es sich f├╝r Entwickler?Mike Bayerle bei Android Market – lohnt es sich f├╝r Entwickler?Jens bei Wie entferne ich ein […]

  4. 4
    WePad – ein iPad Killer? Der Vergleich | Motorola Milestone | Android sagt:

    […] vorallen durch die Nutzung von Android interessant, man bekommt dadurch als Entwickler noch mehr Anreize f├╝r den Android Market zu programmieren. Zudem verf├╝gen beide Systeme ├╝ber die allseits geliebte Multitouchfunktion. Ich selbst kann mit […]

  5. 5
    Bernd sagt:

    Danke f├╝r den Gratis-Buchtipp!

  6. 6
    Jens sagt:

    Gerne, leider ist das Buch nciht mehr ganz aktuell, aber f├╝r den Einstieg ist es optimal

  7. 7
    Juergen sagt:

    Hallo,
    danke f├╝r den Hinweise bzgl. Distimo.
    Dort werde ich mich jetzt gleich mal anmelden.
    Gru├č
    J├╝rgen

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