29 Jul

Google bietet besseren Schutz gegen Raubkopien

Auf einer freien Platform wie Android hat man leider immer dass Problem, dass auch Raubkopien schneller Verbreitung finden. Google m├Âchte in seinem Market dem nun einen Riegel vorschieben. Zudem hat Google gleich noch weitere Anpassungen an dem Lizensierungsmodell vorgenommen.

Ich selbst habe auch shcon ein paar Versuche gestartet wie man in seiner App wirkungsvoll pr├╝fen kann, ob es sich um eine Raubkopie handelt oder nicht. Ich dachte mir ├╝ber ddie Market Api mit der auch die Updates gepr├╝ft werden m├╝sste man sowas hinbekommen. Und das stimmt auch mit wenigen Abfragen kann man erreichen, dass man eine Liste aller aus dem Market installierten Apps bekommt und kann diese dann mit der eingesetzten App gegenpr├╝fen. Leider muss man sich daf├╝r in den Market einloggen und ben├Âtigt daf├╝r Benutzername und Kennwort des Anwenders. Diese Daten gibt nat├╝rlich niemand freiwillig in eine App ein und ├╝ber ein Intent des Markets klappt das leider auch nciht – so musste ich meinen genialen Ansatz leider begraben.
Gut dass ich nciht der einzige mit diesen Ideen hat, so hat Google mit der Ank├╝ndigung seine Lizensierungsverfahren anzupassen praktisch genau das umgesetzt. ├ťber eine Api kann man nun Abfragen ob die App auch aus dem Market stammt. Dabei wird die Anfrage und die Antwort im Market gespeichert, dadurch fallen st├Ąndige Anfragen und eine Zwagnhafte Internetverbindung weg. Wenn man momentan kein Netz hat, so wird die Anfrage bei der n├Ąchsten Verbindung ins Internet gespeichert. Die Abfrageintervalle sind jedoch noch ungekl├Ąrt.
Wie genau das Lizensieren funktioniert erfahrt ihr im Android Developer Wiki. Ich werde dazu sicherlich auch noch ein praktisches Beispiel ver├Âffentlichen.
Zudem wird Google, wie Mobiflip schreibt, demn├Ąchst auch das R├╝ckgaberecht f├╝r Apps auf 48 Stunden anheben und unter Umst├Ąnden neue Bezahlm├Âglichkeiten im Market einf├╝hren.




3 Kommentare zu “Google bietet besseren Schutz gegen Raubkopien”

  1. 1
    Tom sagt:

    hey,

    ich bin android fan habe aber kumpels die auf apple schw├Âren. nun bei apple kommen nur vorher gepr├╝fte apps auf den markt… ich hoffe das das google mal hinbekommt hab n├Ąmlich kb mir iwelche virenverseuchten oder illegale apps runterzuladen…

  2. 2
    Jens sagt:

    Einen wirklichen Schutz wird es wohl nicht geben. Vorallen wohl, weil Googles Market nicht der einzige Marktplatz ist. Man muss aktuell eben genau hinschaune, was man einer App erlaubt und was nicht.

  3. 3
    Tim sagt:

    Also diese sogenannte ├ťberpr├╝fung von Apple bei Programmen, stimmt eigentlich gar nicht. Sie machen nur ein paar grundlegende ├ťberpr├╝fungen und schauen nach, ob die App h├Ąlt, was es verspricht.

    D.h. Viren sind schon l├Ąngst m├Âglich. Nur machen dies anscheinend noch nicht viele.

    Und es gibt eine perfide Abzockmasche. Man klickt mit dem Finger aus Versehen auf eine Werbung, womit eine Webseite von einem dubiosen Anbieter angezeigt wird. Es reichen daf├╝r Sekunden aus, damit es sofort beim Mobilfunkbetreiber sogenannte Mehrzweckkosten verursacht, die in der n├Ąchsten Rechnung vom Handy abgerechnet werden. Und dies passiert vor allem bei iOS Systemen (hier nur iPhone nat├╝rlich – oder vielleicht auch bei iPads mit 3G/UMTS m├Âglich).

    Hat Apple bis jetzt etwas dagegen gemacht? Nein, und wird vermutlich auch bei Google so sein. Daf├╝r ├╝berpr├╝ft Google nicht eigenh├Ąndig, ob eine App moralisch zugelassen werden kann. Als bekanntestes Beispiel: Die Bildzeitungs App wurde zugelassen. Dann gab es irgendwann ein Tittenbild (normal f├╝r so eine doofe Zeitung). Also hat Apple kommentarlos die App wieder aus dem App Store entfernt. Ok, Bild mag ich auch nicht, aber Apples Reaktion ist eine Bevormundung, was ich wiederum auch nicht mag. Und das ├ťberpr├╝fen gilt nicht f├╝r Viren, sondern aus moralischen Gr├╝nden. Apple ist USA und da gilt ein bisschen nackte Haut sofort als Pornographie, wobei in USA eine starke Waffenlobby herrscht und Kleinkinder an Schie├čbuden ├╝ben k├Ânnen. Dann sollte Apple aus moralischen Gr├╝nden solche Simulationen verbieten, aber machen sie nicht, wie es deer hunter u.s.w. gibt …

    Damit sage ich Tom, dass Apple gar nicht besser ist. Es ist zwar auch nicht schlechter, aber auch nicht besser. Deshalb bevorzuge ich Google Androids vorgehen, weil man dann jede App anzeigen kann. Und wenn dies genug Leute tun, dann wird auch entfernt und nicht aus diffusen moralischen eigenen Gr├╝nden wie bei Apple. Und Obacht: Ich habe ein iPhone und ein Milestone (Android). Daher m├Âchte ich verdeutlichen, dass ich nicht gegen eine Firma bin.

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