28 Sep

Amazon mit Android App Store

Ausgehend von Meldungen bei TechCrunch hat sich heute das Gerücht verbreitet, dass Amazon seinen eigenen Android App Store veröffentlichen möchte. Ist an den Meldungen etwas dran? Wird der Markt eine Chance haben?

[ad#contentadbig]

Wie auf TechCrunch zu lesen ist, wird Amazon in naher Zukunft einen eigenen App Store für Android Apps eröffnen. Dieser Schritt wirft natürlich einige Vermutungen in den Raum. Nachdem es zum Beispiel Kindl als Android App gibt liegt es Nahe, dass Amazon vorhanben könnte bei einem der nächsten Kindle Modelle auf Android zu setzen. Zudem scheint der Marktplatz von Amazon für Android Apps sehr privilegiert zu sein. Während man bei Google 25 Dollarr „Aufnahmegebühr“ bezahlen darf schlägt die Anmeldung bei Amazon mit 99 Dollar zu Buche – und dass obwohl es Anbieter wie AndroidPIT mit einem kostenfreien Zugang für Entwickler versuchen.
Ansonsten bietet Amazon die übliche 70/30 Provisionsstruktur (und zusätzlich eine nicht weiter definierte 80/20) an. Im Store gibt es dann noch einige Sonderregeln, so müssen die Apps im Amazon Store zum Beispiel zum gleichen Preise wie in anderen Marktplätzen angeboten werden. Amazon möchte damit sicherlich dem Problem aus dem Weg gehen, dass die Entwickler sich ihren Anteil an den 99 Dollar beim Kunden zurück holen – durch solche Praktiken könnte der Market nämlich schnell in der Akzeptanz der Anwender sinken. Leider ist der Marktplatz vorerst nur in den USA verfügbar. Ob er eine Chance hat entscheiden also zunächst die Amerikaner.
Wenn die Bezahlung für den App Store von Amazon ähnlich einfach ist wie das sonstige Shoppen, dann könnte der Marktplatz wahrscheinlich wirklich eine Zukunft haben. Alternativ bräuchte man irgendein Alleinstellungsmerkmal wie einen MP3 Kauf Bereich oder sowas damit der Store nicht zu shcnell wieder in der Versenkung verschwindet. Man darf gespannt sein.
Wie ist eure Meinung zu den Versuchen Amazons einen eigenen App Marktplatz für das Android auf die Beine zu stellen?




4 Kommentare zu “Amazon mit Android App Store”

  1. 1
    Christian sagt:

    Eine gute Idee finde ich. Apps im Google Marketplace kaufen ist anscheinend immer noch an eine Kreditkarte gebunden. Bei Amazon gibts natürlich mehr Möglichkeiten wie Bankeinzug und PayPal.

  2. 2
    Jens sagt:

    Genau das war auch mein erster Gedanke – endlich unabhängig von der Bezahlmethode. Google braucht einfach shcon zu lange um andere Möglichkeiten in dem Market einzubauen – und dies hätte Vorteile für alle Parteien

  3. 3
    TheVaan sagt:

    Klarer Vorteil ist, wie schon erwähnt wurde, dass man bei Amazon auch mit Bankeinzug, EC, Visa, PayPal und was weiß ich es zahlen kann.
    Das dürfte den ein oder anderen Käufer locken.
    Großer Nachteil für die Entwickler sind aber die hohen Account kosten. 99$ finde ich eine ganz schöne Frechheit. Würde es das doppelte eines Developers Account bei Google kosten (50$) fände ich es ok.
    Klar, dass da viele Devs ihr Apps teurer machen möchten. Amazon denkt sich also „Ok, dann sagen wir, die Apps dürfen nicht teurer sein als im Android Market“. Die Lücke in diesem System ist aber folgende: Die Devs sind ja nicht dumm (sonst hätten sie ihre Anwendungen ja nicht entwickeln können ;)) also werden sie einfach die Preise in allen anderen Markets erhöhen.
    Somit werden dann also auch die, die im Android Market mit Kreditkarte zahlen, mehr Zahlen müssen, damit die Devs ihren Account bei Amazon wieder raus haben.

  4. 4
    Jens sagt:

    Die 99 Dollar schreien für mich auch nach „Elitenbildung“ – da hat sich Amazon wohl ein zu starkes Beispiel an Apple genommen, die jählich diese Gebühr veranschlagen.

Hinterlasse ein Kommentar